SENDEN. Schüler und Schülerinnen aus Senden und aus der Partnerstadt Koronowo in Polen nahmen 16 Jahre lang erfolgreich an einem Schüleraustausch zwischen den beiden Orten teil. Dafür sorgten engagierte Schulleitungen, Lehrer und Lehrerinnen aller weiterführenden Schulen in Senden und in Koronowo. Corona hatte jedoch dieses Projekt zum Erliegen gebracht.
Die Deutsch-Polnische Gesellschaft (DPG) Senden hat in Zusammenarbeit mit den Leitungen der Sendener weiterführenden Schulen und einem neuen engagierten Team einen Neustart der Schülerbegegnung auf den Weg gebracht. Mithilfe eines neuen Konzeptes und dank großzügiger Spenden aus Senden findet erstmalig die Schülerbegegnung in Weimar statt. Darüber freuen sich die Vorsitzende Grazyna Maria Brandes und ihr Kollege Leander Vierschilling besonders, denn: „Es war eine Menge Vorarbeit nötig, um mit diesem Projekt zu starten“, so die DPG in einer Pressemitteilung. Der Ehrenvorsitzende Hans-Jürgen Pohl wird als Repräsentant der DPG Senden die Gruppe begleiten.
Am morgigen Sonntag sind alle abfahrbereit und verbringen in Weimar bis Freitag (19. Juni) eine laut der Mitteilung „durchstrukturierte und spannende, gemeinsame Zeit“. Die Begegnung gebe den Jugendlichen aus Deutschland und Polen die Möglichkeit, die Geschichte und Gegenwart Europas hautnah zu erfahren. Dafür begeben sich die Teilnehmer des Seminars auf eine Reise, um die Bedeutung Weimars für den geschichtlichen Verlauf der Entwicklungen im Europa des 18. bis 21. Jahrhunderts einzuordnen, wie es in der Mitteilung der DPG weiter heißt.
Westfälische Nachrichten 13.06.2026